Wie ein Fitnessprofi dank Herzfrequenz-Tracking ihr Workout verbesserte

Wie ein Fitnessprofi dank Herzfrequenz-Tracking ihr Workout verbesserte

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Die Beiträge unserer Bloggerin Jeanne Simpson über ihr Faible für schräge Fitnesskurse kennen Sie vielleicht schon. Doch wussten Sie, dass sie selbst als Tanz-Fitnesskursleiterin arbeitet? Lesen Sie weiter, und erfahren Sie mehr über ihren selbst entworfenen „Choreo-bics”-Kurs, bei dem ihre Kursteilnehmer dank der Steel HR auch ein effektives Herz-Kreislauf-Training bekommen.

Vor ein paar Monaten habe ich einen Fitnesstanzkurs entworfen, den ich Choreo-bics nenne, ein Schachtelwort aus Choreographie und Aerobics. Dieser neuartige Kurs vereint Elemente aus dem Training für Musical-Tänzer mit Broadway-Tanzbewegungen, die Herz und Kreislauf in Schwung bringen. Ziel war es, ein intensives Cardio-Workout zu entwerfen. Dabei wusste ich aber nie hundertprozentig, ob der Kurs auch wirklich Herz und Kreislauf stärkt – bis ich die Steel HR entdeckt habe.

Mit einer Mischung aus Aufregung und Nervosität aktivierte ich also den Workout-Modus meiner neuen Steel HR vor der ersten Stunde. Wie auch andere Withings-Aktivitätstracker zeichnet die Steel HR automatisch alle Tanzschritte während des Kurses auf. Darüber hinaus bietet sie aber auch eine umfassende Übersicht über die Herzfrequenz.

Diese Grafik meiner Steel HR stellt den kompletten Verlauf meines Kurses dar. Eine Choreo-bics-Stunde fängt mit einem typischen Tanz-Warm-up und Dehnübungen an. Im Anschluss lernen wir eine Choreographie-Sequenz. Alle vier bis sechs Wochen lernen wir dabei einen neuen Tanz aus einem Broadway-Musical. Sobald die Gruppe eine Tanznummer beherrscht, üben wir diese jede Woche als Teil unseres Cardio-Workouts. Kursteilnehmer, die von Anfang an mit dabei sind, lernen so also mehrere Sequenzen.

Tatsächlich kommt mir der Kurs oft mehr wie eine Probe vor als eine Fitnessstunde, weil wir das Gelernte der letzten Stunde wiederholen, bevor wir etwas Neues anfangen. In der Grafik erkennt man, dass meine Herzfrequenz beim Durchlaufen der Tanznummern von moderat auf intensiv angestiegen ist. Außerdem sieht man, wie sie dann steigt und sinkt – je nachdem, wann wir zum Lernen neuer Schritte Halt gemacht haben. Ich war schon erleichtert, die Bestätigung zu bekommen, dass meine Herzfrequenz während der Stunde konstant intensiv und teilweise maximal ausgelastet war.

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Was wir in der Stunde so lernen?

Bis jetzt haben wir Tanznummern aus Hairspray, Singing in the Rain, Fosse und der West Side Story geübt. Dabei orientiere ich mich an Choreographen wie Bob Fosse, Jerome Robbins, Gene Kelly und Jerry Mitchell. Sobald wir die Tanzschritte können, lernen wir die Schritte der einzelnen Musical-Darsteller. In einer Stunde wurden meine Teilnehmer beispielsweise zu Revuegirls aus den 1920ern; in einer anderen Stunde zu Gangmitgliedern der 1950er.

Unter meinen Teilnehmern sind ehemalige Broadway-Tänzer, aber auch Begeisterte, die noch nie zuvor getanzt haben. Deshalb entwerfe ich meine eigenen Broadway-Choreographien, die aber auf den Originalschritten beruhen und eindeutig die Handschrift des jeweiligen Choreografen tragen. Ich bekomme öfter zu hören, dass das Erlernen eines neuen Tanzes wie das Lernen einer neuen Fremdsprache ist, weil sich die Bewegungsstile der Choreografen so sehr voneinander unterscheiden.

Seit unserer allerersten Stunde haben wir viel gemeinsam gelacht und geschwitzt. Und jetzt, dank meiner Steel HR, kann ich beruhigt sein, dass wir dabei auch noch unser Fitnessziel erreichen. Dank des LED-Displays kann ich meine Herzfrequenz schnell und einfach mitten in einer Jazz-Kombination überprüfen. Außerdem ist der Workout-Modus für die Planung einer Stunde für jeden Fitnesskursleiter unerlässlich. Ab jetzt kann ich mit der Steel HR die Intensität des Herz-Kreislauf-Trainings von jeder Tanznummer ablesen; das ist eine viel wissenschaftlichere Methode als sich allein am Schweiß und Hecheln der Teilnehmer zu orientieren.

Und falls es Sie interessiert: Laut meiner Grafik bestand die einzige weitere intensive Aktivität an diesem Tag darin, in die Gaspedale meines Autos zu treten. Bei uns in LA wird Sport großgeschrieben, weil wir eben die meiste Zeit im Auto verbringen! Wir müssen uns einfach die Zeit für Fitnessstunden wie Choreo-bics nehmen, denn so schnell erfindet wohl niemand ein Auto, das man fahren kann, während man gleichzeitig auf dem Laufband rennt!

Wenn Ihr Herz für den Broadway schlägt, der aber viel zu weit von LA entfernt ist, dann tanzen Sie doch mit uns! Bei uns erwartet Sie ein intensives Cardio-Workout mit Jazz-Hands-Humor.

Jeanne Simpson

Jeanne is an actress, choreographer, and dance teacher in Los Angeles. Some of her favorite acting credits include roles on the PBS kids series Wishbone, AMC’s Mad Men and NBC’s Parks and Recreation. She has also choreographed a wide variety of projects for television and theater. When she’s not running around on a set or stage, Jeanne is at home in LA enjoying time with family.
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