So halten Sie Ihre Fitnessvorsätze ein

So halten Sie Ihre Fitnessvorsätze ein

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Für manche Leute sind 10.000 Schritte am Tag womöglich ein Klacks. Für den Rest von uns ist ein aktiverer Lebensstil jedoch der ideale Auftakt zum neuen Jahr und der erste Schritt zu mehr Fitness.

Pünktlich zum Jahreswechsel schwören sich Millionen von uns, künftig mehr Sport zu treiben. Gehören Sie auch zu denjenigen, die sich vorgenommen haben, 2018 fitter zu werden? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ziele setzen und diese auch konsequent verfolgen können.

1. Seien Sie SMART

Gesundheitsexperten sind sich einig: Wer sich ein neues Ziel steckt und in die Realität umsetzen will, sollte sich dabei nach dem Kriterium „S.M.A.R.T.“ richten. Ganz gleich ob Sie Sport treiben, eine schlechte Angewohnheit loswerden oder einfach nur mehr Zeit für Ihre Freunde schaffen wollen, S.M.A.R.T.-Ziele sind stets spezifisch, messbar, ansprechend, realistisch und terminiert.

In einem Artikel in der New York Times wurde jüngst erklärt, wie das S.M.A.R.T.-Prinzip auch für Neujahrsvorsätze angewendet werden kann. Das Ziel sollte konkret und klar definiert sein, es muss Methoden zur Messung der Fortschritte geben und es sollte sich um ein ehrgeiziges, aber dennoch vernünftiges und realisierbares Ziel handeln. Außerdem sollte das Ziel für das eigene Leben relevant sein, weil dadurch die Motivation gefördert wird, und es sollte an einen sinnvollen Zeitrahmen gebunden sein.

2. Belohnen Sie sich

Es ist alles andere als einfach, seine eigene Lebensweise zu verändern – vor allem, wenn wir uns dazu körperlich anstrengen müssen, wie z. B. beim Besuch im Fitnessstudio. Gönnen Sie sich also ruhig eine kleine Belohnung. Sei es das tolle Paar Schuhe, das Sie im Schaufenster erspäht haben, ein Wellnesstag oder ein Zeltausflug mit Freunden: Alle diese Dinge können Ihnen einen Ansporn geben.

Große Vorsätze lassen sich prima in kleinere, realistische Ziele aufteilen. Und für das Erreichen dieser Meilensteine haben Sie eine Belohnung redlich verdient. Falls Sie nur Sport treiben, um abzunehmen, ist die Zahl auf der Waage nicht unbedingt der springende Punkt. Konzentrieren Sie sich nicht nur darauf, wie viele Pfunde bereits gepurzelt sind, sondern seien Sie ruhig stolz auf die Meilensteine, die Sie erreicht haben. Sind Sie beispielsweise zum ersten Mal seit der Schule wieder fünf Kilometer am Stück gelaufen, sollten Sie das gebührend feiern!

3. Lassen Sie sich nicht von Ihrer Waage täuschen

Wer jeden Morgen auf die Waage steigt, kann sein Gewicht erwiesenermaßen besser unter Kontrolle halten. Falls Sie es sich zum Ziel gesetzt haben, ein paar Pfunde abzuspecken, kann es aber sein, dass Sie zu Beginn Ihres neuen Fitnessprogramms erst mal etwas zulegen. Lassen Sie sich nicht von Ihrer Waage ins Bockshorn jagen, sondern halten Sie an Ihrem Ziel fest.

Laut den von der Cleveland Clinic veröffentlichten Gesundheitsfakten gibt es verschiedene Auslöser für die Gewichtszunahme zu Beginn eines neuen Trainingsprogramms: Entzündungen, die vermehrte Speicherung von Glykogen zur Energieversorgung während Ihrer Workouts und sogar eine leichte Zunahme aufgrund einer erhöhten Muskelmasse. Hat sich Ihr Körper an Ihren aktiveren Lebensstil gewöhnt, gehen die Entzündungen und die Glykogenvorräte wieder zurück, während Sie gleichzeitig an Körperfett und Gewicht verlieren.

4. Holen Sie sich Verstärkung

Vor allem Neulinge tun sich oft schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und ins Fitnessstudio zu gehen. Ich wohne zum Glück direkt gegenüber von einem Freund, der mich morgens gern mit ins Fitnessstudio schleppt. Ohne diesen Trainingspartner würde ich bestimmt längst nicht so viel Sport treiben! Die Gründe daür sind laut der University of Aberdeen Rechenschaft und emotionale Unterstützung. Wenn sich ein Freund darauf verlässt, dass Sie ihn abholen und mit ins Fitnessstudio nehmen, ist es sehr viel unwahrscheinlicher, dass Sie einen Rückzieher machen, als wenn es nur um Sie selbst ginge. Durch die Tatsache, dass Sie jemand anfeuert, werden Sie außerdem noch mehr motiviert. Der Studie zufolge trieben Menschen mehr Sport, wenn sie durch ihren Begleiter emotionale Unterstützung und Zuspruch erhielten und nicht nur praktische Hilfe, wie z. B. bei der Einhaltung des Trainingsplans.

5. Werfen Sie nicht gleich das Handtuch

Wer von seinem Ziel abkommt, hat mitunter große Lust, es gleich ganz an den Nagel zu hängen. Tim Herrera von der New York Times hat in Sachen Selbstvergebung einen Rat für alle, die gute Vorsätze gefasst haben: „Akzeptieren Sie die Tatsache, dass Sie wahrscheinlich den einen oder anderen Ausrutscher haben werden, und machen Sie einfach weiter. Am nächsten Tag können Sie dann wieder Ihr Bestes geben.“ Ob Sie nun einen Tag, eine Woche oder gar einen Monat lang ausgesetzt haben – es ist nie zu spät, Ihr Ziel zu ändern und sich wieder aufs Trimmrad zu schwingen.

Beim Verwirklichen Ihres Neujahrsvorsatzes sollten Sie also Ihre Erfolge belohnen, sich durch Ausrutscher nicht entmutigen lassen und sich auch nicht davor scheuen, Ihr Ziel etwas abzuwandeln. Langsame Fortschritte, selbst mit ein paar Fehlversuchen, sind schließlich immer noch besser als gar keine.

Annelise Driscoll

Annelise is a graduate of Hamilton College who enjoys writing, reading and roller derby. When she isn't noveling, she can be found doing yoga and watching British baking shows.
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