Gesundheitliche Vorteile beim Schwimmen: Mythen, Fakten und mehr

Gesundheitliche Vorteile beim Schwimmen: Mythen, Fakten und mehr

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Schwimmen macht Spaß und ist eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen. Es ist aber auch ein ideales Training für jeden, der einen gesunden Lebensstil verfolgt. Sie fragen sich, warum Schwimmen gut für Sie ist? Dann können Sie hier alles über gesundheitliche Vorteile, Mythen und Missverständnisse herausfinden.

Ganzkörper-Workout

Warum ist Schwimmen gut für Sie? Einer der Hauptgründe ist, dass Schwimmen ein Workout für Ihren ganzen Körper ist. Es beansprucht Ihren gesamten Körper und baut überall Muskeln auf – vom Oberkörper bis zu den Oberschenkeln. Die verschiedenen Schwimmtechniken beanspruchen auch verschiedene Muskelgruppen. Jedoch haben alle Eines gemeinsam: Bewegungen im Wasser fordern fast alle Muskelgruppen.

Herz-Kreislauf-Workout

Klar, eine Schwimmerfigur mit schmaler Taille und breiten Schultern wird erwiesenermaßen als die attraktivste Figur angesehen. Aber daneben ist Schwimmen auch ein rigoroses Training für das Herz-Kreislauf-System, für Kraft, Ausdauer, Muskeldefinition und erhöht die Herzschlagfrequenz ohne körperlichen Stress. Es wirkt auch entzündungshemmend, erhöht die Lungenkapazität, stärkt die Atemmuskulatur und senkt den Blutdruck.

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Verletzungen sind eine Seltenheit

Joggen kann eine zusätzliche Belastung für Knochen und Gelenke darstellen. Schwimmen ist im Gegensatz dazu komplett belastungsfrei, denn das Wasser trägt das Körpergewicht. Das gibt Ihnen die Möglichkeit Sport zu treiben, ohne dabei die Gelenke zu belasten. Über die schädlichen Auswirkungen beim Joggen kann man streiten, aber sicher ist, dass die geringe Belastung beim Schwimmen auch weniger Verletzungen mit sich führt.

Es eignet sich für Menschen mit körperlichen Beschwerden

Schwimmen stellt eine sichere Trainingsart für Menschen mit gesundheitlichen Problemen dar, wie zum Beispiel:

  • Asthma: Die hohe Luftfeuchtigkeit in Schwimmbädern macht es zu der idealen Sportart für Asthmapatienten. Die Atemtechnik beim Schwimmen hilft, die Lungenkapazität zu erhöhen und erlaubt mehr Kontrolle über das Atmen. Selbst Olympiateilnehmer wie Adrian Moorhouse und Rebecca Adlington zählen zu Schwimmern, die an Asthma leiden.
  • Arthritis: Schwimmen ist durch die Belastungsfreiheit ideal geeignet für Arthritispatienten. Es dehnt die Muskeln, fördert eine gesunde Körperhaltung und hat eine beruhigende Wirkung auf den Körper.
  • Multiple Sklerose (MS): Schwimmen hält die Extremitäten beweglich und kann somit förderlich für MS Patienten sein.

Es ist sicher für schwangere Frauen

Schwimmen ist prima dazu geeignet, während der Schwangerschaft fit zu bleiben. Ein negativer Einfluss von Chlor auf die Schwangerschaft ist nicht nachgewiesen, jedoch dass Schwimmen das Risiko auf Frühgeburten und angeborene Fehlbildungen reduziert.

Es kann beim Schlafen helfen

Schwimmen (wie auch andere Aerobic-Arten) hilft dabei, tief und fest zu schlafen. Die deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin bestätigt, dass sportliche Betätigung einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität hat und intensive Sportarten können sogar beim Einschlafen helfen.

Es kann die Lebenserwartung erhöhen

Nach einer Längsschnittstudie des Aerobics Centers kann Schwimmen das Sterblichkeitsrisiko bei Männern um 50 % reduzieren. Das ist weitaus höher als Joggen, Walking oder (wenig überraschend) ein bewegungsarmer Lebensstil. Die Studie lief über 32 Jahre und wurde ausschließlich an Männern durchgeführt. Es gibt jedoch keinen Grund zur Annahme, dass Frauen anders abschneiden würden.

Mythen

Jetzt wissen Sie also warum Schwimmen so gesund ist, aber was ist mit den als Fakten dargestellten Mythen, die im Netz kursieren? Die 3 am weitesten verbreiteten Mythen rund ums Schwimmen stellen wir hier richtig:

Mythos #1: Schwimmen macht größer

Nur weil professionelle Schwimmer (wie auch professionelle Basketballspieler) überdurchschnittlich groß sind, heißt das nicht, dass Schwimmen selbst das Wachstum fördert. Groß zu sein ist von Vorteil in dieser Sportart, deswegen haben vor allem größere Menschen Erfolg darin. Macht Schwimmen größer? Nein, das ist Korrelation und nicht Kausalität.

Mythos #2: Man sollte nicht im Meer schwimmen, wenn man seine Periode hat, weil das das Risiko eines Haiangriffes erhöht.

Dieser seltsame Irrtum rührt von dem Glauben her, dass Haie Blut aus kilometerweiter Entfernung riechen können. Haie haben zwar einen extrem guten Geruchssinn, aber dafür reicht es bei weitem nicht. Selbst, wenn man eine starke Regelblutung hat und das ganze Blut auf einmal ausgestoßen wird, dann sind das auch bloß etwa 6 Teelöffel. Nicht genug, um irgendeine Reaktion bei den Haien in der Umgebung auszulösen. Menstruationsblut (das nicht nur aus Blut, sondern auch aus Gebärmutterschleimhaut und Zervixschleim besteht) zieht Haie nicht stärker als andere Blutarten an.

Mythos #3: Nach dem Essen schwimmen zu gehen, verursacht Krämpfe

Einer der hartnäckigsten Schwimm-Mythen besagt, dass man nach dem Essen eine Stunde warten soll, bis man schwimmen geht. Der Grund dafür ist, dass der Verdauungsvorgang den Muskeln Blutzirkulation entzieht. Das ist zwar richtig, aber nicht genug, um Ihre Muskeln in ihrer Funktionsweise zu hindern. Keine Sorge, es ist noch nie jemand wegen eines vollen Magens ertrunken.

Also, warum ist Schwimmen gut für Sie? Einfach ausgedrückt ist es ein Ganzkörper-Workout für Ihre Muskeln und Ihr Herz-Kreislauf-System. Damit ist es fast für jedermann geeignet. Jetzt wissen Sie, welche gesundheitlichen Vorteile Ihnen Schwimmen bieten kann, also gehen Sie doch einfach mal ins Schwimmbad und schwimmen ein paar Bahnen!

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